Blumen, Blüten und yoga – asana

Blumen und Blüten in den verschiedensten Formen und Farben begeistern und inspirieren den Menschen: Sie begegnen uns in der Natur, aber auch in zahlreichen Darstellungen künstlerischer und bildhafter Art. Die beliebten Pflanzenfarben werden aus ihnen gewonnen, aber auch vielfältige Heilwirkungen sind bekannt und mit vielen Mitteln erprobt. Edward Bach hat die Blüten besonders sorgfältig in Hinblick auf ihre seelischen Wirkungen auf den Menschen erforscht. „Blumen, Blüten und yoga – asana“ weiterlesen

Farb- und Lichtimpressionen am Tegernsee

Der Tegernsee liegt südöstlich von München an der Bayerischen Voralpenkette. Über 900 Meter ragt der Wallberg am südlichen Ufer in die Höhe und erfreut den Betrachter mit seiner pyramidalen Form im Gipfelaufbau.

Im Jahresverlauf können die unterschiedlichsten Farbspiele und Licht- und Schattenverhältnisse beobachtet werden: das Weiß des Schnees und einiger Wolken kontrastiert mit dem Blau des Wassers. Bei Windstille glättet sich die Wasseroberfläche und die umliegenden Berge und auch die Wolken am Himmel spiegeln sich horizontal (unteres Bild). Auch zeigt sich eine interessante Raumperspektive: nicht zweidimensional und flächig, sondern in die Tiefe öffnet sich der Blick Richtung Norden.

 

  

Die innere Haltung in der Yogapraxis

Die innere Haltung beim Üben

Eine sehr wichtige Frage stellt sich, wenn wir uns fragen WIE wir Yoga praktizieren können. In unserer westlichen konsumorientierten Welt übertragen wir fast automatisch das Nutzprinzip auch auf den Yoga: Er soll uns gut tun, beweglich machen, Blockaden lösen und Energie geben. So tragen wir, vielleicht auch nur halbbewusst, viele Erwartungshaltungen an den Yoga heran.
Wir können den Yoga jedoch auch in dem Licht einer sowohl körperlichen als auch seelisch-geistigen Entwicklungsmöglichkeit für den Menschen sehen, die aber eine Eigenaktivität und Hinwendung von uns verlangt. Welche Fähigkeiten können wir im Yoga lernen? Beispielsweise können wir denken an eine größere Geschicklichkeit, Ausdauer, Konzentration, innere Ruhe, Schulung der Sinne wie Gleichgewichts- und Bewegungssinn, Verbesserung des Vorstellungsvermögens und der Aufmerksamkeit. „Die innere Haltung in der Yogapraxis“ weiterlesen

Fisch – Matsyasana

Wie kann die Wahrnehmung der Sinne in der Yoga – Asana gefördert werden?

Der Fisch ist eine zentrierte Rückwärtsbeuge im Liegen, die häufig nach dem Schulterstand und dem Pflug praktiziert wird.

Die folgenden Ausführungen beschäftigen sich mit der Frage wie die Sinne, zu denen das Sehen, Hören, Fühlen, aber auch die Wahrnehmung des Körpers gehört, im Fisch gelenkt werden können.

Vor der praktischen Ausführung ist es günstig, das Bild des Fisches, eine zentrierte Rückwärtsbeuge im Liegen, genau zu betrachten:
Was nimmt man wahr, wenn man ganz unbefangen darauf blickt?
Je nachdem, ob der Betrachter die Wahrnehmung bewusst, interessiert, forschend ausrichtet oder eher unbewusst, gewohnheitsmäßig darauf schaut, wird er eine andere Wahrnehmung haben: vielleicht fällt der Blick auf den Kopf oder auf die Form des Körpers, den umliegenden Raum oder er bemerkt etwas Anziehendes oder Abstoßendes oder ihm fallen eigene Erlebnisse ein, die er damit in Verbindung bringt. Es ist durchaus interessant sich seiner eigenen Wahrnehmungsmechanismen und Gewohnheiten, wie man in die Welt blickt, bewusst zu werden.
Stellen wir nun für die Betrachtung eine konkrete Frage: Welche Form nimmt der Körper ein und was kann als charakteristisch für diese Stellung bezeichnet werden? „Fisch – Matsyasana“ weiterlesen

Sirsasana – Der Kopfstand als Ausdruck der Vertikalität

Im Kopfstand begibt sich der Übende in eine vertikale Linie, in ein umgekehrtes Lot. Die Vertikale wird assoziiert mit der Verbindung von oben und unten oder der Verbindung von Himmel und Erde. Sie beschreibt auch die Fähigkeit des Menschen einen Gedanken zu denken und ihn auf der Erde zu manifestieren.
Der Übende erlebt sich umgekehrt aufgerichtet im Lot in einer klaren Form.

 

„Der Kopfstand bezeichnet das seelische Bild einen Gedanken zu platzieren (Heinz Grill)“.

 

Variante: Kopfstand mit gegrätschen Beinen.

Kontraindikationen: Krankheiten an der Halswirbelsäule, Bluthochdruck, Erkrankungen im Kopfbereich.

 

Was ist der Rechtsstatus des Menschen?

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Art. 1 (1) Grundgesetz

Was ist der Rechtsstatus des Individuums?

Wie steht der Mensch im Rechtsleben? Welche Position nimmt er ein, welche Rechte hat er und von welchem Menschenbild geht das Grundgesetz aus?

Die Gründer des Grundgesetzes von 1949 haben nach den leidvollen, verheerenden und menschenverachtenden Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs eine bewusste Entscheidung getroffen für eine Verfassung, in der der Mensch als sich frei entfaltende Persönlichkeit, der in einen sozialen Kontext eingebunden ist, im Mittelpunkt steht.
In der grundlegenden Verfassungsnorm, die wie ein Licht über allen anderen Grundrechten strahlt und in diese hineinwirkt, heißt es:

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Was bringt der Begriff der Würde zum Ausdruck?

Er kann so verstanden werden, dass jedem Geschöpf und Wesen auf Grund seiner einzigartigen Seinsbestimmung, seines Daseins oder bloßen Existenzseins eine Würde zukommt. Diese allen Wesen gleiche Würde besteht unabhängig von allen Merkmalen und Charakteristika wie Alter, Geschlecht, Religion, Berufsstand, gesellschaftlicher Status, Rasse, gesundheitlichem und geistigem Zustand und Fähigkeiten.

Etymologisch ist der Begriff „Würde“ verwandt mit „Wert“, der Wert der jedem Menschen eigen ist auf Grund seiner Existenz. „Was ist der Rechtsstatus des Menschen?“ weiterlesen